

CITY CODE
Dokumentarfilm, 85 min. für 3sat/ ZDFkultur 2010
City Code untersucht, welches neue Repertoire von Ritualen und Kommunikation unter Jugendlichen international up-to-date ist und inwieweit sich hinter diesen „Zugangscodes“ Hoffnungen auf einen sozialen Aufstieg verbergen. Auch das für das Jugendalter typische Austesten der eigenen Grenzen wird hier als Eintrittsversuch in die Welt der Erfolgreichen/Erwachsenen verstanden. Das Projekt geht der Frage nach, welche neuen Ausdrucksformen welche Art von Rebellion meinen und welche tatsächlichen Bedürfnisse sich dahinter verbergen.
Jugendliche aus Berlin und fünf seiner Partnerstädte (Beijing, Los Angeles, Buenos Aires, Windhuk und Moskau) erobern u.a. mit Cosplay, Parkour, Spoken Word und Graffiti die Städte als Bühne ihrer eigenen Sehnsüchte und Wünsche.
Jeder kämpft um ein Stück Identität und träumt davon, ein Star zu sein.
Dabei hat jeder ganz eigene Codes und Verständnisse davon, was für ihn cool ist.
Vielleicht ein Dokument der regionalen Unterschiede, bevor die Globalisierung fortschreitend jene nivelliert.
Festivals:
2011 Doc-Filmfestival CHRONOGRAF, Moldawien
2010 Dok Leipzig Filmfestival
Regie, Buch, Koproduktion: Tabea Sternberg, be-productions Filmproduktion Berlin
Kamera: Andreas Stirl
Schnitt: Lena Rem
Sound: Guy Sternberg, Florian von Keyserlingk
Dramaturgie: Conny Klauß
Redaktion ZDFkultur: Bettina Kasten
Musik: Tobias Bublat, Jim Hickey, Meike Peters, Guy Sternberg,
Produktion: 3sat Jörg Schmidt/ Melpomene/Hahn Produktion GmbH
85 min, dt, engl, chinesisch, spanisch, russisch mit dt, engl UT, 2010